Ab März Vollsperrung der Kreisstraße 74
HASTRABAU saniert Fahrbahn und Sandsteindurchlässe im Bereich Bernser Landwehr
SCHAUMBURG. Schon im letzten Spätsommer wurde zwischen Westendorfer Landwehr und Steinbruch gebaut, um die von der Witterung und dem „Zahn der Zeit“ ramponierte Kreisstraße 74 wieder auf Vordermann zu bringen. Dieses Jahr ist nun ein weiterer Abschnitt im Bereich Bernser Landwehr an der Reihe.
Von März bis Ende Mai wird die HASTRABAU dort etwas mehr als einen Kilometer der Fahrbahn sanieren sowie zwei gemauerte Gewölbedurchlässe teilweise erneuern. Schlecht für die Autofahrer: Für die Dauer der Straßenbauarbeiten bleibt der betroffene Abschnitt gesperrt – die Umleitungen erfolgt in beiden Richtungen über Steinbergen zur Bundesstraße 83. Allerdings wird in mehreren Abschnitten gebaut, so dass die angrenzenden Grundstücke jederzeit erreichbar bleiben.
Damit die Behinderungen sich in Grenzen halten, wird nach Anweisung des Geschäftsbereichs Hameln der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in zwei Abschnitten gearbeitet. Für die so genannte „Substanzvermehrung“, die unter Vollsperrung ausgeführt werden muss, legen die im Mittel fünf Mitarbeiter zunächst die Fahrbahnränder frei, fräsen die Anschlussbereiche und bringen mit ihren schweren Straßenfertigern die zehn Zentimeter dicke Tragschicht und weitere vier Zentimeter Verschleißdecke auf.
Im zweiten Bauabschnitt ist dann die Gewölbedurchlässe zwischen Westendorf und Rolfshagen an der Reihe. Neben der Schadensbeseitigung am Mauerwerk, das die von einem acht Meter hohen Damm gestützte Fahrbahn trägt, müssen hier die unzureichenden Flügelwände erneuert werden, durch die bereits Erdreich in den Bachlauf gerutscht ist. Der Einzug eines Stahlrohrs, Geotextilmatten und weitere Befestigungsmaßnahmen sollen für die Zukunft eine höhere Standfestigkeit garantieren. Gleichzeitig wollen die Experten der HASTRABAU einen Seitengraben sowie den eigentlichen Bachlauf verlegen und mit treppenförmig eingesetzten Wasserbausteinen und Naturpflaster vor Ausspülungen schützen.
Wenn der Terminplan eingehalten werden kann, sollen die auf rund 450.000,00 Euro veranschlagten Arbeiten bis zum 30. Mai erledigt sein.
