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Berliner Straße Braunschweig

Nadelöhr an der Berliner Straße bleibt bis Ende Oktober

HASTRABAU saniert 600 Meter Schienennetz der Braunschweiger Verkehrs AG und braucht den Platz auf der Fahrbahn

BRAUNSCHWEIG. Die Braunschweiger HASTRABAU scheint ein Talent dafür zu haben, sich die exponiertesten Baustellen auszusuchen. Nachdem sich die Teams in den vergangenen Jahren vom Bohlweg über die Theater- und die Hamburger- bis zur Fallersleber Straße vorgearbeitet hatten, sind sie nun auf der Berliner Straße angekommen. Dort sanieren sie zurzeit die Stadtbahngleise auf einer Länge von 600 Metern, was diesen Hauptverkehrsweg zunächst in ein Nadelöhr verwandelt.

Bis in den nächsten Monat hinein bleibt es auf dem Weg von Braunschweig zur A2 und in der Gegenrichtung eng. „Wir halten die Bauabschnitte so kurz wie möglich“, versichert ein Sprecher. Doch auch das bedeutet jeweils rund 100 Meter einspurige Verkehrsführung, was sich in den Stoßzeiten durch die entsprechenden Rückstaus bemerkbar macht. Denn obwohl die zweigleisige Trasse in der Fahrbahnmitte verläuft, wird die Fahrbahn als Arbeitsraum benötigt. Zuerst muss der alte Schotter entfernt werden, danach die angerosteten Schienen, von denen sich die Braunschweiger Verkehrs AG jetzt aus Sicherheitsgründen trennt. Jede Menge LKW-Fahrten sind allein nötig, bevor die neuen Fertigteile auf die verbleibenden Platten gesetzt und einbetoniert werden können. Die 18 Meter langen Elemente, bei denen die Schienen bereits auf die Schwellen geschraubt sind, werden direkt vom Tieflader in ihre Position gehievt.

Sind die Gleise in ihrer endgültigen Lage verschweißt, kommt der neue Schotter in die Zwischenräume. Das sind 1.000 Kubikmeter oder knapp 70 LKW-Ladungen, die zur Baustelle gefahren werden müssen. „Eigentlich noch eine kleinere Maßnahme“, sagt der Bauleiter, der die ganze Zeit über auch noch darauf zu achten hat, dass der bestehende Überweg für Fußgänger und Radfahrer frei bleibt.

Spätestens am 29. Oktober soll alles erledigt sein, wenn das Wetter sich nicht noch weitere Kapriolen einfallen lässt. Bis dahin zählen neben den Autofahrern auch die Fahrgäste der Verkehrs-AG zu den Leidtragenden, da sie für das Teilstück auf den Schienenersatzverkehr ausweichen müssen.

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