Kreisstraße 220 wird bis Jahresende verlegt
HASTRABAU hat mit den Arbeiten zwischen Woltwiesche und Söhlde bereits begonnen / Brückenabriss im Januar
HILDESHEIM. Zumindest aus einiger Entfernung werden die Autofahrer auf der Kreisstraße 220, zwischen Woltwiesche und Söhlde, den Fortgang der Arbeiten verfolgen können. Bis Anfang kommenden Jahres sollen sie eine neue und dann deutlich begradigte Straße über die Bahnlinie vom Hildesheimer Hauptbahnhof nach Groß Gleidingen bekommen. Die alte Brücke wird durch einen Neubau 25 Meter weiter westlich ersetzt und Anfang Januar 2012 abgerissen.
Für das Team der HASTRABAU, das die 285 Straßenmeter größtenteils in Dammlage errichten und weitere 170 Meter Wirtschaftswege ausbauen wird, hat der Kraftakt bereits in dieser Woche begonnen. Nachdem die neue Brücke über die Bahnlinie schon weitestgehend fertiggestellt ist, sollen möglichst schon vor Weihnachten die ersten Autos darüber rollen. Deshalb wird der verkehrstechnisch besonders problematische Abschnitt der K220 auf ehemals landwirtschaftlich genutzte Flächen verschwenkt, was vor dem Wintereinbruch erledigt sein muss. Nach dem für die Tage vom 07. bis 09. Januar terminierten Abriss des früheren Überweges folgen dann die Restarbeiten.
Zuvor geht es auch für die Autofahrer nicht ganz ohne Behinderungen. In den Anschlussbereichen, zu beiden Seiten der Gleise, sind in der letzten Neubauphase Teilsperrungen nötig, damit die neue Straße mit der alten verbunden werden kann. Ab dann rollt der Verkehr bereits etwas schneller als mit Tempo 50 über das dann fertige Teilstück mit seinen 325 Zentimeter breiten Fahrstreifen, wenn nicht das Wetter dem Aufbringen der Fahrbahnmarkierungen sowie weiteren Arbeiten an den Seitenstreifen und der Beschilderung entgegen steht.
Sind die Autos verschwunden, werden die alten Bankette, der Oberbau und der Damm der dann nicht mehr benötigen Straße aufgenommen und zum Teil abgefahren. Das beginnt spätestens nach dem Abriss der bisherigen Brücke. Ende März, so planen die HASTRABAU und ihr Auftraggeber, die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, werden dann der letzte Mann und die letzte Maschine wieder abgerückt sein.
